Gedankenweide
Ein kleiner Moment
Ein Windhauch
Gedanken gleiten
wie Samen durch die Luft
Zwischen den Zeilen
beginnt etwas zu blühen
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Ich stehe
Ich gehe
Ich flehe
Ich sehe
mich an
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Ich vertreibe
Ich bleibe
Ich schreibe
Ich treibe
mich an
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vom Wort
zum Klang
entlang des Gefühls
🌿
Rosenranken
Ich habe mich darin bewegt
ohne es festzuhalten
zwischen dem, was ich sehe
und dem, was ich fühle
ist etwas entstanden
das ich nicht erklären muss
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Zwischen den Zeilen
beginnt etwas zu blühen
🌿
Vom Wort
zum Klang
entlang des Gefühls
Vom Wort
zum Klang
Manchmal spricht etwas in uns,
das älter ist als der Moment.
Und wir glauben, es wären wir.
Sie hat immer noch Gewicht
Das Wühlen beginnt dort,
wo etwas in uns nicht mehr
übergangen werden will.
Der Stich
kommt nicht von außen .
Er trifft nur auf das
was in uns noch klingt.
Vielleicht geht es nicht darum,
Die Gefühle zu kontrollieren,
Sondern sich selbst
In Ihnen zu halten.
Manches hält uns fest,
weil wir glauben
es nicht loslassen zu dürfen.
Doch was gehen will
wird nicht leichter,
nur weil wir es festhalten.
Manchmal marschieren Gedanken so laut,
dass wir vergessen,
dass wir selbst entscheiden können,
wem wir folgen.
Vielleicht müssen wir still werden,
um anders zu sehen.
Die Welt bleibt,
unsere Perspektive ändert sich.
Ein Gedanke
zieht vorbei
wie ein Windhauch
und bleibt doch
Manchmal sind es nicht die Türen,
die uns aufhalten,
sondern der Moment davor,
in dem alles schon bereit ist und wir es noch nicht sind.
Das gefrorene schützt,
was noch nicht bewegt werden will.
Manchmal wirken Wände wie Grenzen.
Fest, gebaut aus Erfahrungen,
Schicht für Schicht.
In jedem Stein
liegt auch die Möglichkeit eines Durchbruchs.
Nicht jede Öffnung ist sichtbar,
aber jede beginnt mit dem Erkennen.